Übersicht der Umzugsregionen: wo man 2025 in Montenegro leben sollte

Aktualisiert: 15 February 2026 124 Aufrufe
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Übersicht der Umzugsregionen: wo man 2025 in Montenegro leben sollte

Übersicht der Umzugsregionen: wo man 2025 in Montenegro leben sollte

Die Wahl des Wohnorts in Montenegro hängt von drei Faktoren ab: Budget, Bedarf an sozialer Infrastruktur (Schulen, Krankenhäuser) und der Bereitschaft für saisonale Veränderungen des Lebenstempos. Das Land zieht mit einem Steuersatz von 9–15 %, niedriger Kriminalität und Lebenshaltungskosten an, die 40–50 % niedriger sind als in Westeuropa.
Wichtig: Die staatliche Gesundheitsversorgung ist verfügbar, das System ist jedoch überlastet. Für ein komfortables Leben ist eine private Krankenversicherung erforderlich. Die durchschnittlichen Kosten betragen etwa 300 Euro pro Jahr und Person.

Ruhige Gegenden: für Rückzug und Remote-Arbeit

Diese Kategorie eignet sich für Rentner, Freiberufler und alle, die Abgeschiedenheit vom touristischen Trubel suchen. Hauptmerkmale: langsames Lebenstempo, schwache Infrastruktur im Winter und die Notwendigkeit eines eigenen Autos.
  • Perast. Einwohnerzahl etwa 300 Personen. Die Stadt ist für den Autoverkehr gesperrt (außer für Anwohner). Keine lauten Clubs, nur Restaurants auf Conte-Niveau.
    Besonderheiten: Der nächste Flughafen (Tivat) ist 20 km entfernt. Im Winter stirbt die Stadt fast aus.
  • Petrovac. Liegt zwischen Budva und Bar. Hat Sandstrände (Lučice) und Olivenhaine. Geeignet für ruhige Spaziergänge.
    Besonderheiten: Im Sommer gibt es Touristen, aber weniger als in Budva. Wenige große Hotels.
  • Halbinsel Luštica. Eine Option für vollständige ökologische Isolation. Dörfer wie Rose und Strände wie Plavi Horizonti sind von Natur umgeben.
    Besonderheiten: Ein Auto ist unerlässlich. Sehr wenige Geschäfte und Apotheken.
  • Bigova und Njivice. Fischerdörfer mit traditionellem Lebensstil. Bigova (nahe Tivat) ist ideal für Bootsbesitzer. Njivice (nahe Herceg Novi) grenzt an Kroatien und bietet Wanderwege.
  • Žabljak. Gebirgiger Norden. Frische Luft, Skigebiet.
    Besonderheiten: Kalte, schneereiche Winter; Heizkosten sind hoch.
Budget: Die Miete für eine Einzimmerwohnung in diesen Lagen liegt zwischen 550 und 700 Euro pro Monat. Berücksichtigen Sie die Kraftstoffkosten, da der öffentliche Verkehr schwach ausgebaut ist.

Familienviertel: Schulen und Sicherheit

Priorität haben hier Bildungseinrichtungen (einschließlich internationaler Schulen), Parks und Fußgängerzonen.

Tivat und Porto Montenegro

Die modernste und sicherste Küstenstadt. Hier befindet sich die britische Schule Knightsbridge Schools International.
  • Vorteile: Parks, Marina, Sauberkeit, englischsprachiges Umfeld.
  • Nachteile: Die höchsten Mieten im Land. Eine Dreizimmerwohnung kostet etwa 1200 Euro.

Podgorica (Hauptstadt)

Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bei der Infrastruktur.
  • Stadtteile: Zabjelo, Ljubović (Neubauten, moderate Preise), City Kvart (Studenten- und Geschäftsviertel), Gorica C (elitär, ruhig, Botschaftsviertel).
  • Vorteile: Zugang zur besten medizinischen Versorgung, staatliche und private Schulen, ganzjähriges Leben.
  • Nachteile: Eine Stunde Fahrt zum Meer, extrem heiße Sommer (+40°C).

Vororte von Budva und Kotor

  • Bečići und Rafailovići: Gute Strände, viele Aktivitäten für Kinder. Nachteil — Lärm und Menschenmengen in der Saison.
  • Dobrota (Kotor): Längliches Dorf entlang der Bucht. Ruhiger als das Zentrum von Kotor, mit Promenade. In der Nähe der QSI-Schule (Schulbus).
Empfehlung: Für Familien mit einem Budget ab 2000 Euro pro Monat ist Tivat ideal. Bei begrenztem Budget wählen Sie Podgorica (Gegenden nahe dem Ljubović-Hügel) — günstigere Mieten und Lebensmittel.

Städtische Gebiete: Tempo und Karriere

Für alle, die Coworking-Spaces, Einkaufszentren und gute Verkehrsanbindung benötigen.
  1. Podgorica. Das einzige vollwertige urbane Zentrum. Firmensitze und Flughafen sind hier konzentriert. Moderne Wohngebäude, viele Neubauten.
  2. Budva. Zentrum des Tourismus und Nachtlebens. Im Winter verlangsamt sich das Leben, aber die kommerzielle Infrastruktur bleibt aktiv. Geeignet für den Tourismussektor.
  3. Bar. Stadt mit breiten Straßen, Hafen und Fährverbindung nach Italien. Ganzjährig aktiv, weniger tourismusabhängig als Budva.
Mietkosten: In Stadtzentren kostet eine Einzimmerwohnung (Studio/One-Bedroom) 600–800 Euro.

Expat-Viertel: Community und Aufenthaltstitel

Ausländer wählen Orte, an denen soziale Integration und Legalisierung einfacher sind.
  • Tivat (Donja Lastva, Porto). Premiumsegment. Hohe Konzentration englischsprachiger Expats und Yachtbesitzer. Nahe dem Flughafen. Preise auf europäischem Niveau.
  • Budva. Die größte russischsprachige Community. Viele Kindergärten, Interessensclubs und Dienstleistungen auf Russisch.
  • Herceg Novi. Die „grünste“ Stadt. Beliebt bei Expats aus Serbien und Westeuropa. Immobilien und Grundstücke sind oft günstiger als in Tivat.
  • Ulcinj. Die günstigste Option im Süden. Starker Einfluss der albanischen Kultur, Sandstrände (Velika Plaža). Geeignet für Remote-Arbeiter mit begrenztem Budget.
Finanzen: Das durchschnittliche Monatsbudget für eine dreiköpfige Familie in Expat-Zonen (Tivat, Budva) beträgt 1400–1700 Euro inklusive Miete, Lebensmittel und Nebenkosten.

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