Überblick über Strände und Badezonen in Montenegro

Aktualisiert: 15 February 2026 142 Aufrufe
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Überblick über Strände und Badezonen in Montenegro

Überblick über Strände und Badezonen in Montenegro

Die Länge der Küstenlinie Montenegros beträgt 293 km. Entlang dieses Abschnitts befinden sich 117 Strände, von denen 73 über eine offizielle Infrastruktur verfügen. Der Hauptbelag besteht aus Kies (von feinem Kies bis zu großen Felsbrocken), was eine Wassersichttiefe von bis zu 35 Metern ermöglicht. Sandstrände sind seltener und konzentrieren sich überwiegend im Süden.

Neben der Meeresküste ist im Land auch die Erholung an Binnengewässern — Seen und Flüssen — gut entwickelt, wo das Wasser deutlich kühler, aber süß und sauber ist.

Beste Reisezeit: Juni — September. Die Meerestemperatur liegt im Bereich von +23...+27°C. Im Juli und August erreicht der Touristenstrom seinen Höhepunkt.

Sandstrände

Geeignet für Familien mit Kindern aufgrund des flachen Wassereinstiegs. Hauptsächlich an der Ulcinj-Riviera (Süden des Landes, Grenze zu Albanien) sowie punktuell in Budva gelegen.

  • Velika Plaža (Ulcinj). 13 km dunkler vulkanischer Sand. Bekannt für seine heilenden Eigenschaften für die Gelenke. Aufgrund der konstanten Winde ein Zentrum für Kitesurfen.
  • Trsteno (Umgebung von Budva). Kleiner Strand (200 m) mit feinem Sand und sehr flachem Einstieg. Ideal für Kleinkinder.
  • Ada Bojana (Ulcinj). Insel im Delta des Flusses Bojana. Traditionell eine FKK-Zone mit Sandstrand und Fischrestaurants. Eintritt kostenpflichtig.
  • Drobni Pijesak (Petrovac). Sand gemischt mit feinem Kies. Abgelegener Ort, erreichbar über einen Waldpfad. Es gibt eine Süßwasserquelle.
  • Mala Plaža (Ulcinj). Stadtstrand. Gut ausgebaute Infrastruktur, jedoch aufgrund von Menschenmengen und Wind teilweise verschmutzt.
Achtung: An den Stränden von Ulcinj (Velika Plaža) treten häufig starke Strömungen und Wellen auf. Achten Sie besonders auf Kinder und auf die Warnflaggen der Rettungsschwimmer.

Kiesstrände

Die häufigste Kategorie. Das Wasser ist hier sauberer als an Sandstränden, jedoch kann der Einstieg ins Wasser schwieriger sein.

  • Mogren (Budva). Zwei Strände, die durch einen Tunnel im Felsen verbunden sind. Mit der „Blauen Flagge“ ausgezeichnet. Feiner Kies, malerische Felsen.
  • Bečići. Breiter feinkiesiger Strand (1.5 km). Ausgebaute Infrastruktur: Parks, Spielplätze, Wasserattraktionen.
  • Kamenovo. Zwischen Rafailovići und Pržno gelegen. Türkisfarbenes Wasser, Zugang über einen Fußgängertunnel.
  • Jaz (Budva). Großer Strand (1.2 km) mit Campingplatz und Konzertfläche. Belag — Kies, stellenweise sandig.
  • Sveti Stefan. Strand mit Blick auf die Insel-Hotelanlage. Belag — feiner Kies mit rosafarbenem Ton. Hohe Mietpreise für Ausstattung (VIP-Zonen bis zu 100–150 Euro).
  • Lučice (Petrovac). Gemütliche hufeisenförmige Bucht, umgeben von Olivenhainen.
Redaktionstipp: Für komfortables Baden an Kiesstränden und zum Schutz vor Seeigeln empfehlen wir spezielle Gummischuhe (Aquaschuhe). Sie werden an Promenaden verkauft (Preis 5–10 Euro).

Wilde Strände

Optionen für alle, die Abgeschiedenheit suchen. Infrastruktur (Toiletten, Duschen, Liegen) fehlt. Der Zugang ist oft erschwert (steile Pfade, Schotterstraßen).

  • Žukovica. Kiesstrand, erreichbar mit dem Auto über eine Schotterstraße (5 km). Vollständige Isolation.
  • Zagorski Pijesak. 16 km von Budva entfernt. Felsige Küste. Kein Schatten, Sonnenschirme und Wasser müssen mitgebracht werden.
  • Crvena Glavica. In der Nähe von Sveti Stefan. Felsige Abschnitte, beliebt bei Nudisten.
  • Hladna Uvala. Zwischen Bar und Ulcinj. Abgelegene Bucht mit Olivenbäumen, hervorragende Sicht zum Tauchen.
  • Pecka (Luštica). Früher ein wilder Strand, heute gibt es eine kleine Bar.

Süßwassergewässer (Seen und Flüsse)

Eine Alternative zum Badeurlaub am Meer. Das Wasser ist kühler (+15...+20°C) und es gibt deutlich weniger Besucher.

  • Skutarisee. Warmes Wasser, Baden vom Boot aus oder an ausgestatteten Stränden (z. B. Murići).
  • Schwarzer See (Žabljak, Nationalpark Durmitor). Bergsee glazialen Ursprungs. Erfrischendes Baden, ideal nach Wanderungen bei großer Hitze.
  • Flüsse Tara und Morača. Sehr kaltes und sauberes Wasser. Baden nur in ruhigen Abschnitten möglich (bei der Tara meist im Rahmen von Rafting-Touren).
  • Niagara-Wasserfall (Podgorica). Künstlicher Wasserfall am Fluss Cijevna. Beliebt bei Einheimischen.

Praktische Informationen und Preise (Saison 2025)

Bei der Budget- und Reiseplanung sollten Sie folgende Punkte berücksichtigen:

  • Kosten für Ausstattung: Ein Set aus zwei Liegen und einem Sonnenschirm kostet je nach Strandpopularität zwischen 10 und 50 Euro. Es gibt kostenlose Bereiche für eigene Handtücher.
  • Verpflegung: Ein Mittagessen in einem Strandcafé kostet 5–15 Euro pro Person.
  • Transport: Zu beliebten Stränden verkehren Busse (Olympia Express in Budva, Preis 1.5–3 Euro). Für wilde Strände ist ein Mietwagen erforderlich (30–50 Euro/Tag).
  • Umwelt: Wählen Sie Strände mit der „Blauen Flagge“. In der Hochsaison kann es an Stadtstränden (insbesondere in Budva) zu Müll kommen.

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